"Peer
Gee!" HipHop Musical frei nach Henrik
Ibsen - Die vierte
Staffel.
-> siehe auch die letzjährigen Produktionen "Endstation
14"(2004) & "Block
A Dream" (2005) & "Fatmir,
der Knecht" (2006)
Die Musik
wird im Vorfeld von Edi Modespacher, die Texte, Raps, Vocs zusammen
mit den Jugendlichen produziert und im moeMusic Studio eingesungen,
resp.
eingespielt.
Gesungen wird an den Aufführungen live.
Das Event findet dieses Jahr wieder im Gäbelbach und zusätzlich
zwei Wochen später in der grossen Halle der Reitschule statt.
SchauspielerInnen:
Bekit Rajab,
Elisabet Mourino, Fredy Kaniere, Joram Weber, Kerstin Huggenberger, Lukas
Stucki
(Juan,
Candy
From A Stranger),
Maxamed
Hadji
Cabdi, Natascha
Balkonskova, Noemi Munoz, Raphael Sollberger (BM, Candy From A Stranger),
Riccardo Licitra, Vanessa Hubler
Vertreten
sind dieses Jahr Spieler aus sieben Nationen!
Regie: Christoph
Hebing, Junge Bühne Bern
Musikalische Leitung & Musikproduktion: Edi Modespacher (moeMusic
productions)
Musik: Edi Modespacher /
Raphael Sollberger (BM) / Lukas Stucki (Juan) & SängerInnen
Choreografie: Andrea von Gunten (Bounce Bern)
Produktionsleitung: Michael
Röhrenbach
Bühne: Beni Küng, Stadttheater Bern
Eventtechnik: Tom Koch
Tontechnik: Edi Modespacher
Infotag:
16. Dezember 2006
Casting: 27. Februar 2007
Proben:
ab 12. Februar 2007
Spielzeit:
Leider können wir dieses Jahr das HipHop-Musical nicht wie gewohnt
als Openair vor der einmaligen Kulisse des Block A durchführen.
Aufgrund
der
Lärmbelastungen
der Anwohner infolge der Bauarbeiten des WestSide haben wir die Bewilligung
nicht erhalten - nächstes Jahr bestimmt wieder draussen!
1. – 4. September 2007
Gemeinschaftszentrum
Gäbelbach, Grosser Saal
(Bus 14 bis Endstation Gäbelbach, beschildert)
Sa, 1. September, 20:00 (Premiere)
So, 2. September, 20:00
Mo, 3. September, 10:15
Di, 4. September, 10:15
19 & 20. September 2007
Grosse Halle, Reitschule Bern
Mi, 19. September, 10:15 & 20:00
Do, 20. September, 10:15 & 20:00 (Derniere)
Flyer
CD-Produktion:
Die Audio-CD zum Musical wird an den
Aufführungen für nur Fr. 10.- verkauft. |

Presse:
03.09.07
Berner Zeitung
(220KB)
19.09.07
KulturAgenda
(376KB)
19.09.07
Der Bund
(88KB)
19.09.07
ensuite
(264KB)
19.09.07
bewegungsmelder
(140KB)
Radio RaBe:
19.09.07 Interview
(6,1MB)
Djingle Gaebelbach
(972KB)
Djingle Reitschule
(908KB)

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Berner
Zeitung am 3.9.2007
Drei «schwarze
Peter» suchen
den G-Punkt
Das Hip-Hop-Musical «Peer Gee» des Jugendtheaters Bern West überzeugt
mit frechen Dialogen und gelungenen Tanzeinlagen.
Mit einer Pointe beginnt das Stück im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach,
das sich bis auf den letzten Platz gefüllt hat: Peer erfährt
von seiner Mutter, dass seine Traumliebste, Ingrid, einen anderen heiratet.
Aber nicht etwa einen aus dem heimischen Gäbelbach, sondern einen
Typ aus Bern Ost. Das Publikum lacht zum ersten Mal schallend. Gäbelbach
ist zwar nicht der Nabel der Welt, aber die multi-ethnische Agglomeration
trumpft mit einigen talentierten Jugendlichen auf.
Viele Weibergeschichten
Das
Hip-Hop-Musical «Peer Gee» ist
die vierte Produktion des Jugendtheaterclubs Bern West. Diesmal hat Regisseur
Christoph Hebing den Klassiker «Peer Gynt» von Henrik Ibsen
nach Gäbelbach transponiert. Die Adaptation orientiert sich am Original,
versetzt das Entwicklungsepos aber gekonnt in die Moderne. In «Peer
Gee» machen gleich drei Peers mit. Es sind drei schwarze Peter auf
der Suche nach sich selbst. Das Musical erzählt die Geschichte dieser
drei, die mal Peter, dann Pesche oder eben Peer heissen. Abwechslungsweise
stehen sie auf der Bühne – und leiden unter Stress mit der Mutter
und unter verwirrenden Weibergeschichten. Das Stück ist aber vor allem
eine Liebesgeschichte zwischen Peer und der sanften Sol, die geduldig auf
ihren Peter wartet, der auf seinen Reisen mal bei den Arabern und mal auf
einem Schiff landet. Möglich ist dies durch das schlichte, multifunktionale
Bühnenbild von Beni Küng.
Freude am Happy End
In
Zusammenarbeit mit Regisseur Hebing, Tanzexpertin Andrea von Gunten
und Musikregisseur Edi Modespacher (nicht Rapper Edi Mosbacher...
wie im Artikel!) haben die Schülerinnen,
Lehrlinge und Asylbewerber des Theaterclubs ein starkes und witziges
Stück
auf die Beine gestellt. Die talentierten Jugendlichen rappen, was das
Zeug hält und tanzen sich die Füsse wund. Besonders stark
sind die improvisierten Dialoge der Jugendlichen. Wenn sie, ohne ein
Blatt
vor den
Mund zu nehmen, vom G-Punkt sprechen, vom Schlecken und Lecken, vom
aufblühenden
Sexualleben. Das spritzige Musical endet damit, dass sich Pesche und
Sol nach einigen Irrungen und Wirrungen endlich in den Armen halten.
Das Publikum
reagiert mit tosendem Applaus auf das Happy End und lässt die
Jugendlichen kaum mehr von der Bühne. «Peer Gee» ist
ein aus dem Leben gegriffenes, berührendes Musical, das zeigt,
was junge Menschen im Hier und Jetzt beschäftigt. In Gäbelbach
und anderswo.
Andrea
Zimmermann
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