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HipHop-Musical "Endstation 14 (Bärn Wescht)"
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Ein HipHop-Musical. Musik hauptsächlich ab Band - im Vorfeld zusammen mit den Jugendlichen produziert. Der Gesang, der DJ und die Gitarre waren live.
Aufgeführt unmittelbar vor den Hochhäusern des Gäbelbach.

-> siehe auch: "Block A Midsummer Nights Dream". Die zweite Staffel im 2005!

SchauspielerInnen: Jugendtheaterclub Bärn Wescht und AnwohnerInnen
Theaterregie: Christoph Hebing, Theater la Cascade
Tanz & Choreografie: Andrea vonGunten, Red Beans and Rice
Musikregie & Kompositionen: Edi Modespacher, moeMusic productions
Dramaturgie:
Team und Reto Finger

Proben: ab November 2003
Premiere: 8. Juli 2004
Spielzeit: 8. - 10. Juli 2004

CD-Produktion: Intern, nur für die Truppe

 
 
 
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Musikproduktion
„Bärn Wescht, Endstation 14“
Ein HipHop-Musical des Jugendtheaterclubs Bern West.

Freilicht auf der Wiese vor dem Block A.
7. – 11. Juli 2004, 20:00 (Spieldauer: ca. 60min)

Gespielt, gesungen und getanzt vom Jugendtheaterclub Bern West:
Adriana Quaiser, Barbara Kurth, Florim Maznikolli, Hannah Kunz, Samuel Frey, Karoline Tenjer, Andrea Wantz, Alessia Ruberto, Laura Maria Wiesmann, Semir Suljimani, Marina Princip, Kristina Princip, Hanna Schmied, Spiro Wiesmann, Sira Perez, und Luca Bächler.

Die Jugendlichen des Theaterclubs sind mehrheitlich aus Bern West. Unter Leitung eines Theaterpädagogen, einer HipHop-Tänzerin und eines Musikregisseurs führen sie ein Freilicht-Musical auf. Bühne ist die Wiese vor dem Block A in Gäbelbach. Für die Zuschauer wird von den Akteuren eigens eine Tribüne aufgebaut. Das Hochhaus bildet den Hintergrund für die Liebesgeschichte von Laura und Florim, die im Block A leben.
Im HipHop Musical „Bärn Wescht, Endstation 14“ finden Tanz, Schauspiel, Musik, Gesang und Rap ihren Ausdruck. HipHop ist im Kern eine Kultur, die aus dem Bedürfnis Gewalt zu vermeiden entstanden ist. Aus dem Interesse, eine friedliche Form zu finden, sich mit dem Gegenüber auseinanderzusetzen. Gekämpft wird nicht mit Fäusten, sondern mit Rhythmus, Text, Musik und Tanz. Jugendliche verschiedenster kultureller Herkunft messen sich auf eine kreative Weise, indem sie gegen- und miteinander tanzen und rappen. Wir möchten sie herzlich zu diesem Ereignis einladen.

„Bärn Wescht, Endstation 14“ wird vom Gäbelbach Verein und Quartierverein Holenacker unterstützt


Konzept
Druckversion (PDF / 436KB)
HipHop Musical „Bärn Wescht, Endstation 14“

Auf Initiative von Spielart, vertreten durch Regula Mentha, ist das Projekt „HipHop Musical Bärn Wescht“ unter der Leitung von Christoph Hebing, Edi Modespacher, Andrea von Gunten und Reto Finger entstanden. Wir bieten interessierten und engagierten Jugendlichen die Möglichkeit, ein Musical in einem professionellen Umfeld zu erarbeiten und zur Aufführung zu bringen. In diesem Projekt leisten die Jugendlichen ihren eigenen persönlichen und lokalen Beitrag zur kulturellen Integration von Jugendlichen aus verschiedenen Nationen. HipHop ist die gemeinsame Sprache, die von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesprochen und verstanden wird und über welche Themen wie Macht, Gewalt und Hilflosigkeit thematisiert werden können. In der szenischen Umsetzung legen wir Wert auf alle drei Sparten: Tanz, Musik und Schauspiel, so dass jedes Mitglied seinen individuellen Platz im Projekt findet. Das Projekt wurde im November 2003 mit rund zwanzig Jugendlichen begonnen.

Das Projekt „HipHop Musical Bärn Wescht“ leistet sinnvolle Jugendarbeit. Die Begeisterung und Begabungen der Jugendlichen werden geweckt, sie trägt zum Gelingen des Projektes bei.

1. Entstehung und Idee
Auf Initiative von Regula Mentha (Psychologin) und Aneke Wehberg (Schauspielerin), Spielart , haben sich Edi Modespacher, Christoph Hebing, Andrea von Gunten und Reto Finger im Jahr 2003 zusammengeschlossen um ein Projekt zu realisieren, welches zum Ziel hat die kulturelle Integration in Bern West zu fördern und Jugendliche aus diesem Stadtteil in ihrem individuellen Selbstverständnis zu bestärken.

Bern West, d.h. Bümpliz und angrenzende Gebiete, zeichnet sich durch einen hohen Ausländer- und Ausländerinnen Anteil aus. So liegt zum Beispiel der Anteil an ausländischen Schülerinnen in den Schulkreisen Schwabgut und Tscharnergut in der Oberstufe bei 73%; der höchste Anteil an ausländischen Schülerinnen an den Berner Schulen. Laut Aussagen von Schulleitung und Lehrerinnen wird die Schulsituation vieler Schülerinnen zunehmend komplexer. Schulische, sprachliche und finanzielle Probleme wirken sich auf die Lebenssituation aus.

Seit 1999 betreut Spielart regelmässig diverse Schulprojekte „Sprache und Theater“ an der Oberstufe Schwabgut. Die Theaterarbeit bietet ein Instrumentarium für soziales Lernen: Sprachkompetenz, Kommunikation, soziale Kompetenzen, wie Selbstsicherheit im Auftreten, Teamwork. Der Erwerb kulturell - sozialer Fertigkeiten und deren Präsentation vor einer Oeffentlichkeit verändert die Selbstwahrnehmung, stärkt das Selbstbild und unterstützt das Selbsbewusstsein.
Es war aber unbefriedigend, interessierte und begabte Jugendliche am Schluss ihrer Schulzeit zu verabschieden, nachdem sie auf der Bühne erste positive Erfahrungen gesammelt hatten. Und so entstand die Idee, das Engagement in den Schulen auf den Freizeitbereich auszudehnen, damit engagierte Jugendliche sich weiter in diesem Feld betätigen können. Das Projekt „HipHop Musical Bärn Wescht“ bietet dafür die ideale Plattform.

2. Ziel
Spielart plant und betreut einen Jugentheaterclub in Bern-West und organisiert Auftrittsmöglichkeiten.
Der Arbeitsprozess vor der Aufführung (kreativ, selbstverantwortet, terminiert auf ein Ergebnis) und die Aufführungspraxis selbst entsprechen einer realen Herausforderung, sich aktiv im momentanen Lebensumfeld zu bewähren.

Im Kulturprojekt leisten die Jugendlichen ihren eigenen persönlichen und lokalen Beitrag zur kulturellen Integration von Jugendlichen aus verschiedenen Nationen. Der Kulturbetrieb, selbst durch eine lange Tradition befruchtender Zusammenarbeit von Leuten verschiedenster Nationalität geprägt, gilt als Modell für vielversprechende, visionäre Akkulturation.

3. HipHop Musical Bärn Wescht
HipHop ist in ihrem Kern eine Kultur die aus einem gewaltpräventiven Bedürfnis heraus entstanden ist; aus dem Interesse sich nicht mit Gewalt zu bekämpfen, sondern eine friedliche Form zu finden, sich mit seinem Gegenüber auseinanderzusetzen. Anfangs der 80er Jahre begannen Jugendliche in der Bronx, N.Y. sich anstatt mit Fäusten mit verschiedenen Sprachen herauszufordern: mit Tanz, mit Rap oder mit Graffitis. Trotz der zunehmend Kommerzialisierung, konnte sich die HipHop Kultur einen kleinen aber wichtigen Teil dieser Ideologie bewahren: Jugendliche verschiedenster kultureller Herkunft messen sich auf eine kreative Weise, indem sie gegen- und miteinander tanzen und rappen. Das Projekt „HipHop Musical Bärn Wescht“ bietet die ideale Plattform für diese Kreativität. Wir bieten ein professionelles Umfeld, das diese Interessen auffängt und stimuliert.

Während rund neun Monaten entwickeln wir zusammen mit den Jugendlichen ein Stück, welches ihre Welt thematisiert. Ihre Gedanken bringen sie durch Tanz, Musik und Schauspiel zum Ausdruck. HipHop gilt als Kommunikationsmittel.
Geplant ist eine Freiluft Aufführung in Bern West anfangs Juli 2004. Wir verstehen das Stück als ein Geschenk von den Jugendlichen dieser Umgebung an die Bewohner und Bewohnerinnen in diesem Stadtteil.
Die Hochhäuser von Bern West bieten eine ideale Kulisse mit einer einmaligen Stimmung! Der Wohnblock als Hintergrund gleicht einem Adventskalender, der das Leben dieser Bevölkerung widerspiegelt. Diese Kulisse ist der Ausgangspunkt unseres Plots.

 
 
 
Musikbeispiele (stark komprimiert)
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Puk Geflüster (MP3 / 788KB)
Guete Morge Song (MP3 / 3,4MB)
Liebes-Song (MP3 / 2,5MB)
Duett Laura und Hannah (MP3 / 1,8MB)
Bandraum-Song (MP3 / 1,9MB)
PUK-Mönschheit (MP3 / 1,0MB)
Frust-Song (MP3 / 940KB)
PUK-Romantik (MP3 / 1,3MB)
Eifersucht-Song (MP3 / 1,1MB)
Battle-Vorbereitung (MP3 / 2,1MB)
PUK-Eskalation (MP3 / 1,3MB)
Party / Bärn Wescht (MP3 / 1,9MB)